Bloggen & Fotografie

Blog-Branding Teil 1: Name und Logo

Hallo Ihr Lieben,

das oberste Gebot jedes Artikels den man zum Thema Bloggen findet ist Content ist King. Das ist unumstritten. Wenn ein Blog keine lesenswerte Inhalte generiert wird er nicht besucht bzw. nur einmal und nie wieder. Aber neben dem Inhalt ist noch ein weiterer Aspekt wichtig. Der Leser*in muss sich wohl fühlen. Denn wenn man das erste Mal einen Blog besucht fällt einem noch vor einem vermeintlich tollen Inhalt etwas ganz besonderes ins Auge: das Branding. Und damit meine ich nicht nur ein Logo das oben am Bildschirm irgendwo hängt oder ein farblich gestalteter Cookie-Hinweis sondern vielmehr das Gesamtbild.

Der erste Eindruck

Auch wenn wir gerne behaupten, das nur die inneren Werte zählen sind wir von Natur aus darauf gepolt auch auf die Optik zu schauen – nicht nur bei der Partnerwahl. Bei einem Blog achten wir, unterbewusst, besonders auf folgende Punkte:

  1. Name und Logo
  2. Farbschema
  3. Schriftart und Größe
  4. Bilder
  5. Seitenaufbau

Genau diese Punkte möchte ich in meiner neuen Blogreihe genauer beleuchten, euch hilfreiche Links sowie ein paar Tipps, Tricks und Denkanstöße geben. Beginnen werden wir mit dem Namen und dem Logo.

 

Der Name

Die Findung eines passendes Namens oder Labels, wie viele es nennen, fällt den meisten besonders schwer. Zumindest lese ich sehr oft auf Facebook in diversen Gruppen die Frage wie finde ich den passenden Namen?. Hier ein paar Möglichkeiten wie man zum passenden Namen kommt.

Brainstorming

Beim Brainstorming schreibt ihr ein Schlagwort in die Mitte eines Blatts z.B. euren Namen oder euer Thema z.B. Nähen, DIY. Dann schreibt ihr einfach alles auf, was euch spontan dazu einfällt. Gerne könnt ihr auch noch Freunde oder bekannte Fragen was ihnen zu den Begriffen einfällt. Erweitert dabei euren Horizont und beschränkt euch nicht nur auf euer zukünftiges oder bestehendes Thema wie DIY. Auch Tiere, Pflanzen oder Fantasynamen sind gute Möglichkeiten um einen passenden Namen abzuleiten. Alles was in irgendeiner weise zu euch passt.

Akronyme

Diese Namensfindung ist im DIY-Bereich sehr beliebt. Ein Akronym ist ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörte gebildetes Kurzwort. Z.b. die Anfangsbuchstaben eurer Familienmitglieder. Probiert verschiedene Reihenfolgen aus. Ihr könnt auch die ersten zwei oder drei Buchstaben eines Namens verwenden. So habe ich es gemacht. Linka ist die Abkürzung von Lina Kathararin – der Name meiner Tochter.

Generatoren

In der modernen Zeit, kann man die Namensfindung auch Programmen überlassen. Es gibt verschiedene Generatoren die einem das Denken abnehmen:

  • Nameboy.com
  • Wordoid.com
  • Namerobot (kostenpflichtig wenn gewerblich)

Nun gilt es aus den dem Haufen aus Ideen DEN Namen auszusuchen. Verlasst euch da ganz auf euer Gefühl, denn letztendlich muss er EUCH gefallen, ihr müsst euch damit indentifieren können und ihn mögen. Sprecht ihn laut aus, schreibt ihn auf ein Blatt Papier und hängt es an die Wand. Schaut aus verschiedenen Richtungen und Entfernungen auf das Blatt. Schlaft eine oder mehrere Nächte darüber.

Das Logo

Ist ein passender Name gefunden kommt der Teil, der mir am meisten Spaß gemacht hat. Das erstellen oder finden eines Logos.

Das Logo ist das erste was wir sehen wenn wir einen Blog besuchen. Ob das Logo nun minimalistisch und einfarbig gehalten wird oder sehr verschnörkelt in Regenbogenfarben ist erstmal Geschmackssache. Wichtig ist das ihr euch mit dem Logo identifizieren könnt und klar ist welche Botschaft ihr damit übermitteln wollt.

Wenn ihr eine Grafik verwendet sollte diese idealerweise auch etwas mit dem Thema eures Blogs zu tun haben. Viele, auch sehr bekannte Blogs, nutzen Icons die keine bestimmte Bedeutung haben. In diesen Fällen ist dann unter dem Logo durch einen kurzen Satz oder prägnanten Wörtern erklärt, worum es geht. Hier ein paar Beispiele:

 

Um an ein passendes Logos zu kommen habt ihr im Prinzip zwei Möglichkeiten. Selber zeichnen/entwerfen oder eines kaufen.

Selbst zeichnen

Wollt ihr euch selber kreativ austoben könnt ihr z.B eine Zeichnung auf einem Blatt Papier anfertigen oder aber dafür auch Zeichenprogramme wie Paint.net benutzen. Wichtig ist am Ende das ihr eure Zeichnung in eine Vektorgrafik umwandelt. Vektorgrafiken haben den Vorteil das man sie verlustfrei in der Größen skalieren kann ohne das sie pixelig werden. Zum umwandeln kann ich euch Inkscape oder Gimp empfehlen. Beide Programme sind kostenlos und es gibt im Netz zahlreiche Anleitungen z.B hier oder hier.

Logo kaufen

Es gibt zahlreiche Agenturen z.B. esignenlassen.de (kostenpflichtig) und freie Designer bei denen man Logos individuell anfertigen lassen kann. Hier kann ich die Facebookgruppe „Kreative Rockstars“ von Johanna Fritz empfehlen. Dort sind zahlreiche Illustratoren und Grafiker unterwegs die ihre Dienstleistung gegen Entgelt anbieten. Bitte achtet beim Kauf darauf, das ihr auch die Rechte an dem Logo habt. Nicht das ihr im Nachhinein abgemahnt werdet. Der Vorteil eines extra für euch kreiertes Logo ist eindeutig das es einmalig ist und es sonst keiner hat.

Neben dem indivuellen Logo-Design könnt ihr natürlich auch ein bereits fertiges Logo kaufen. Eine gute Plattform, bei der ich auch mein Logo gekauft habe, ist creativmarket.com. Hier könnt ihr eine fast endlose Anzahl an vorgefertigten Logos als Vektorgrafik kaufen. Toll ist auch, das die meisten Grafiken mit einer erweiterten Lizenz angeboten werden und somit auch gewerblich genutzt werden dürfen.

Verwendung in der Praxis

Wenn ihr nun einen passenden Namen und ein Logo gefunden habt, solltet ihr es auch nutzen. Nur so könnt ihr einen Wiedererkennungswert generieren und ein einheitliches Bild, ein Branding, erzeugen.

Ich nutze meinen Namen, mein Logo z.B. als Wasserzeichen auf meinen Bildern, auf meinen Visitenkarten und auch als Webbandetikett zum einnähen in Kleidung (die Namensbänder wurden mir von Ikastetikett nur Verfügung gestellt.)

Ihr seht also es ist gar nicht so schwer einen passenden Namen oder ein tolles Logo zu finden.

Ich wünsche euch viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei!

LG Vanessa

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2 Comments

  • Reply
    Catrin
    21. Juni 2018 at 7:42 pm

    Danke für die tollen Tipps! Dein Logo finde ich wirklich sehr hübsch. Ich überlege auch mir demnächst mal mein Logo vorzunehmen und etwas anzupassen, da helfen mir deine Links sicherlich gut weiter.

    • Reply
      Freulein Linka
      25. Juni 2018 at 7:09 pm

      Hallo Catrin,
      vielen Dank. Ich bin schon gespannt auf dein neues Logo und ob es eher in Richtung verspielt oder einfach gehen wird!
      LG Vanessa

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