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genäht für große

Darf´s ein bischen weniger sein? Ja, bitte!

4. August 2016

Hallo Ihr Lieben,

mein heutiger Post steht unter dem Motto: entschleunigen…

Jaaa die letzten Tagen waren doch sehr turbulent und es war sehr viel los bei uns. Am Wochenende war ich mit dem Verein wandern in der Pfalz dementsprechend hatte ich wenig Schlaf und viel Muskelkater. Am Sonntag dann endlich wieder zu Hause in den eigenen vier Wänden erwacht unsere kleine Maus nach dem Mittagsschlaf mit fast 40 Grad Fieber…  schon wieder (ist ja nicht so als hätten wir gerade die Magen-Darm-Grippe hinter uns). Dementsprechend war die darauffolgende Nacht wieder eher schlaflos. Am Montag ging es gerade so weiter. Den Haushalt vom Wochenende erledigen, Kind versorgen und wieder eine schlaflose Nacht. Am Dienstag war dann endlich wieder etwas Zeit für mich. Nach dem Kinderarztbesuch war die kleine total müde und hat dann mittags wirklich mal geschlafen.

Yeah, ideal um endlich was für mich zu machen, zu entspannen, zu Nähen…

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Daraus wurde aber nix. Kennt ihr dass, wenn ihr nicht mal einen Kopf zum Nähen habt? Normalerweiße ist das Nähen für mich eine Art Entspannung einfach mal den Kopf frei machen, durchatmen, Routine ins Leben bringen, eins nach dem anderen machen. Aber am Dienstag hatte ich nicht einmal dafür Lust.

An solchen Tagen hilft nur eins: Lieblingsklamotte an, Kaffee machen, ein gutes Buch und ab auf den Lieblingsplatz.

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Der ist bei uns die Bank unseres Kachelofens im Wohnzimmer. Im Winter natürlich besonders schön da er dann noch warm ist. Am Dienstag war es bei uns ziemlich kühl (für Sommer) und den ganzen Tag regnerisch. Ich habe wirklich kurz darüber nachgedacht den Ofen anzuheizen, den Gedanken aber gleich wieder verworfen – die Nachbarn denken sonst noch wir sind bekloppt…

Mein derzeitiger Lieblingskuschelpulli ist ein Lady Lulla von Schnittgeflüster, natürlich aus kuscheligem hellgrauen Sweat. Ich habe ihn ungesäumt genäht, dadurch rollt sich der Sweat schön nach oben und gibt dem ganzen noch mehr den Wohlfühllook. Um den Hals hab ich dieses Mal einen selbsgehäkelten Mega-Schal meiner Mama. Dazu meine Lieblingsjeans – passt alles.

An solchen Tagen lese ich gerne „leichte Lektüre“. Nicht zu viel denken, nicht zu kompliziert, witzig einfach was schönes. Ich bin durch Zufall auf die Stephan Plum-Reihe von der Autorin Janet Evanonich gestoßen. Meine Schwester schenkte mir vor Jahren mal ein Buch aus der Reihe zum Geburtstag. Ich habe es förmlich „gefressen“ und seitdem habe ich fast alle Bücher gelesen. Hier mal eine Kurzbeschreibung um was es in der Buchreihe geht:

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Stephanie Plum, um die 30 (wer weiß das schon so genau) ungarischer-italienischer Abstammung, katholisch erzogen, schusselig, manchmal hysterisch, wohnhaft in Chambersburg (Entschuldigung, Burg natürlich) New Jersey. Geschieden (das beste was ihr  passieren konnte), gekündigte Dessou-Verkäuferin die lieber den Job als Kautionsdetektivin bei ihrem schmierigen und perversen Cousin Vinni annimmt als einen Job in der Knopffabrik.

Sehr zum Leidwesen Ihrer Mutter die Stephanie lieber Sonntags in der Kirche mit Kindern sehen würde als in den Lokalen Nachrichten weil Sie mal wieder ein Auto abgefackelt hat.

Waffenbesitzerin, die nie geladen ist und meist in der Keksdose in der Küche steht. (Kekse sind eh keine drin. Steph kann und will sowieso nicht kochen oder backen) und die sie nur sehr ungern benutzt, ihre verrückte Großmutter dagegen viel zu oft (erlegt gerne den gebratenen Truthahn auf dem Esstisch nochmal).

Kann sich nicht zwischen zwei Männern entscheiden (war ja klar). Joe Morelli: Italiener, Polizist, Hundebesitzer, den sie noch aus einem kurzen Techtelmechtel mit 16 Jahren hinter der Pastry Tasty Theke auf dem Boden kennt und Ranger: mysteriös, besitzt eine Security-Firma und schwarze sehr teure Sportwagen unbekannter Herkunft, Ex-Elite-Soldat, Latino und Grund für Stephs schlaflose Nächte.

Und zu guter letzt, um nicht noch alles komplizierter zu machen, hat Steph noch eine Freundin Lulla: Ex-Prostituierte, kurvig und zeigt das gerne, macht die Ablage im Kautotionsbüro (mischt sich aber lieber in Stephs Fälle ein) und schwört auf die Käsebällchen-Hamburger-Chicken-Wings-Diät.

Ihr seht also, eine bessere Aufmunterung kann es nicht geben! Danach ging es mir schon viel besser und ich hatte auch wieder Kraft für das tägliche Leben!

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Was macht ihr am Liebsten an solchen Tagen, welches Buch könnt Ihr empfehlen?

Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag!

Unterschrift Post Vanessa2

 

 

 

Und weil heute Donnerstag ist gehts noch ab zu RUMS

 

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  • Reply
    Katrin Gösling
    4. August 2016 at 5:42 am

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich liebe sowohl den Pulli als auch Stefanie Plum…Meine Tochter ist zwar schon groß (fast 18), aber an Usseltagen gibt es nichts besseres (zum wärmen schnappe ich mir meinen Hund mit aufs Sofa).
    Liebe Grüße
    Katrin

    • Reply
      Freulein Linka
      4. August 2016 at 8:00 am

      Hallo Katrin, ganz lieben Dank! Den Hund als Wärmflasche ist auch eine gute Idee. Mit Deiner fast 18-Jährigen Tochter hast Du bestimmt andere Probleme… da ist meine Fiebermaus wahrscheinlich noch einfach zu händeln 😉

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